Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juni 2026
Tommy Grimm
Freiberuflicher Softwareentwickler
Bahnhofstraße 28, 21423 Winsen (Luhe)
E-Mail: work@tommygrimm.de
Telefon: +49 (0) 1520 8198407
Umsatzsteuer-IdNr.: DE451591917
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Leistungen und sonstigen Lieferungen von Tommy Grimm, freiberuflicher Softwareentwickler, nachfolgend „Auftragnehmer" genannt, im Bereich Softwareentwicklung und technische Beratung. Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Leistungen des Auftragnehmers
Der Auftragnehmer erbringt Leistungen in den Bereichen: Konzeption und Entwicklung von Web-Anwendungen und SaaS-Produkten, Erstellung von Websites und Landingpages, Entwicklung von APIs und Backend-Systemen, technische Beratung und Architektur-Audits sowie Wartung und Weiterentwicklung bestehender Anwendungen. Der genaue Leistungsumfang wird im jeweiligen Angebot oder Lastenheft festgehalten.
3. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt durch die Annahme eines schriftlichen oder elektronischen Angebots zustande. Der Auftragnehmer bestätigt die Annahme durch eine Auftragsbestätigung.
Die Kündigungsfrist für Wartungs- und Supportverträge beträgt 4 Wochen zum Monatsende.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Die Leistungen werden individuell auf Stunden- bzw. Tagessatzbasis oder als Pauschal-/ Festpreispaket abgerechnet. Bei Projekten mit festgelegtem Gesamtbetrag ist eine Anzahlung von 50 % bei Auftragserteilung fällig. Wartungsverträge können bei Überschreitung der vereinbarten Stunden nach dem im Vertrag festgelegten Stundensatz nachberechnet werden.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
5. Lieferzeiten und Abnahme
Die Fertigstellung von Projekten erfolgt innerhalb individuell vereinbarter Fristen, die im Angebot oder Lastenheft festgehalten werden. Verzögert sich die Rückmeldung oder Mitwirkung des Auftraggebers, verlängert sich die Frist um den entsprechenden Zeitraum.
Die Abnahme erfolgt nach Fertigstellung durch den Auftraggeber. Werden keine Mängel innerhalb von 14 Tagen nach Übergabe gemeldet, gilt das Projekt als abgenommen.
6. Mängelhaftung
Bei Mängeln hat der Auftraggeber zunächst Anspruch auf Nachbesserung. Der Auftragnehmer ist zur Nachbesserung innerhalb einer angemessenen Frist berechtigt. Mängel sind unverzüglich in nachvollziehbarer Form (z. B. mit Beschreibung der Schritte zur Reproduktion) zu melden.
7. Urheber- und Nutzungsrechte
Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben alle erstellten Arbeitsergebnisse (Quellcode, Designs, Websites) im Eigentum des Auftragnehmers. Nach vollständiger Zahlung gehen die vereinbarten Nutzungsrechte an den Auftraggeber über. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Arbeitsergebnisse zu bearbeiten und weiterzuverwenden.
An mitgebrachten Bibliotheken, Frameworks, Tools und wiederverwendbaren Komponenten des Auftragnehmers bestehen keine ausschließlichen Rechte des Auftraggebers; der Auftragnehmer ist berechtigt, diese auch in anderen Projekten einzusetzen. Die Lizenzierung von Bildern, Texten, Schriften oder Grafiken, die im Rahmen des Projekts verwendet werden, obliegt dem Auftraggeber, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
8. Referenznennung
Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber sowie die für ihn erbrachten Leistungen – etwa unter Nennung des Namens und Logos – öffentlich als Referenz zu benennen (z. B. auf der eigenen Website, in Portfolios und in sozialen Medien), sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Der Auftraggeber kann einer solchen Nennung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen.
9. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen verarbeitet. Soweit der Auftragnehmer im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, wird eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Vorgaben.
10. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen sowie Zugangsdaten und Systeme der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und ausschließlich zur Vertragserfüllung zu verwenden. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertrags fort. Auf gesonderten Wunsch des Auftraggebers wird eine separate Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) geschlossen.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig und der Auftraggeber Kaufmann ist, der Sitz des Auftragnehmers.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.